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Code of Conduct für den Umgang mit Bewerbern

Wie wäre ein allgemeingültiger Code of Conduct für den Umgang mit Bewerbern? Sicher sinnvoll. Denn wer im Bewerbungsprozess steht, erlebt kuriose Dinge. Im schlechten Umgang mit Bewerbern kommen einige Unternehmen auf immer neue Ideen. Nicht nur, dass man in der Regel keine Eingangsbestätigungen mehr schickt – auch wenn die Technik hier vielfältige Möglichkeiten bietet – nein, auf Stellen, auf die sich der Bewerber beworben hat, bekommen in Absagen ganz andere Titel. Glauben Sie nicht, kommt aber häufiger vor, als Sie denken. Da bewirbt man sich auf eine Stelle für einen Leiter Finanz- und Rechnungswesen und bekommt eine Absage, aus der hervorgeht, dass man für ausgeschriebene Teamleiterstelle leider nicht in die engere Auswahl kommt.

Mobbing durch Mitarbeiter

Oftmals gleicht das Verhältnis zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern einem ewigen Kleinkrieg. Doch nicht immer sind die Mitarbeiter die Leidtragenden. Auch Chefs können die Verlierer sein. Einzelne Mitarbeiter, die den Vorgesetzten schädigen möchten, suchen Verbündete und Gleichgesinnte, um das Machtgefälle zu ihren Gunsten zu verändern. Es fängt meistens ganz harmlos an: Der Vorgesetzte wird gemieden und dann verschlechtert sich die Arbeitsleistung des Teams. Die Eigeninitiative der Mitarbeiter geht gegen Null. Doch dann wird es härter, Gerüchte werden gestreut, auch über das Privatleben. Wenn sich das Team einig ist und beschlossen hat, den Chef „fertigzumachen“ braucht es nur kurze Zeit und das Ziel ist erreicht. Denn sind Gerüchte erst einmal im Umlauf, hat der Betroffene wenig Chancen, ohne Schaden aus der Situation herauszukommen. Dieses Szenario haben einige Führungskräfte – gerade im Rahmen der Übernahme einer neuen Aufgabe – am eigenen Leib erfahren müssen. 

Probezeit nicht bestanden?!

Eines der schlimmsten Szenarien ist für viele, die Probezeit nicht zu bestehen. Da hat man endlich nach vielen Anstrengungen den neuen Job gefunden und könnte erleichtert aufatmen, doch dann geht der Druck weiter. Man steht unter Beobachtung. Die Probezeit gibt dem Arbeitgeber die Möglichkeit zu prüfen, ob der neue Mitarbeiter die Leistungsanforderungen erfüllt. Aber auch der Arbeitnehmer kann innerhalb dieser Zeit prüfen, ob die Anforderungen des neuen Arbeitsplatzes den eigenen Vorstellungen entsprechen.

Mit Empfehlung

M it einem persönlichen Empfehlungs-schreiben können Sie Ihre Be-werbungsunterlagen ergänzen und aufwerten. Während in einem Arbeitszeugnis die fachlichen Kompetenzen im Vordergrund stehen, bietet ein Empfehlungsschreiben die Möglichkeit, Ihre Persönlichkeit zu beschreiben. 

Der Sinn der Arbeit

Entscheidend ist nicht, was wir tun. Sondern, ob wir in unserer Arbeit einen tieferen Sinn erkennen. Doch was passiert, wenn wir den Sinn unserer Arbeit infrage stellen oder gar keinen Sinn mehr in ihr sehen? Die Beispiele aus meiner Coaching Praxis sind vielfältig. Da gibt es den Key Account Manager, der sich fragt, was er davon hat, Produkte und Dienstleistungen an Kunden zu verkaufen, unter ständigem Erfolgsdruck zu stehen, um letztlich „nur“ den Umsatz und den Gewinn seines Arbeitgebers zu erhöhen. Oder der Headhunter, der versucht zu ergründen, ob es wirklich sinnhaft ist, Managern mit Macht und mit sehr hohen Gehältern zu Jobs zu verhelfen, in denen sie noch mehr Gehalt und noch mehr Macht haben. Oder der Geschäftsführer eines Handelsunternehmen, der sich in eine Aufgabe mit wenig Verantwortung zurückwünscht, um die für ihn inzwischen wichtigen Werte wie Familie und freie Zeit leben zu können.

Ihr Chef ist wie Jürgen Klopp?

Dann wissen Sie, wie man mit einem hoch emotionalen Vorgesetzten umgeht. Doch zugleich dürfen Sie sich glücklich schätzen einen Chef zu haben, der Sie lobt, der Ihre Leistungen in den Vordergrund stellt, der Sie motiviert und der sich darüber hinaus an Absprachen hält. Solche Vorgesetzte sind nicht so häufig zu finden.

Die Qual der Wahl

Wie oft fällt es uns im Alltag schwer, uns zu entscheiden. Was bei kleineren und unwichtigen Dingen manchen Menschen schon Schwierigkeiten bereitet, wächst sich bei essenziellen Entscheidungen zu einem Riesenproblem a us. Stellen Sie sich vor, Sie sind im Bewerbungsprozess u nd haben sich – natürlich – nicht nur auf eine Stelle beworben. Sie haben verschiedene Vorstellungsgespräche geführt und dann passiert es: Sie bekommen mehrere Angebote und können auswählen. Diese „Luxusproblem“ kommt häufiger vor, als man denkt. Doch wie gehen Sie in einer solchen Situation vor?